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Was kostet 3D-Druck? – Preise, Faktoren & Rechenbeispiele

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Was kostet 3D-Druck? Die wichtigsten Preisfaktoren

Die Frage „Was kostet 3D-Druck?" ist eine der häufigsten, die uns bei 3DZelle in Dortmund gestellt wird. Die Antwort: Es kommt darauf an – aber mit diesem Ratgeber kannst Du die Kosten für dein Projekt sehr gut einschätzen.

Im Gegensatz zu traditionellen Fertigungsverfahren wie Spritzguss oder CNC-Fräsen sind die 3D-Druck Preise vor allem vom Materialverbrauch abhängig. Werkzeugkosten entfallen komplett – das macht 3D-Druck besonders für Einzelstücke und kleine Stückzahlen wirtschaftlich.

Die 5 wichtigsten Kostenfaktoren im 3D-Druck

1. Materialverbrauch (Gewicht)

Der größte Preisfaktor ist das Gewicht deines Modells. Je mehr Gramm Filament verbraucht werden, desto höher der Preis. Der Materialpreis variiert je nach Werkstoff:

  • PLA – ab 0,35 €/g (günstigstes Material)
  • PLA+ – ab 0,38 €/g (verstärkte Variante)
  • PETG – ab 0,40 €/g (chemisch beständig)
  • ABS – ab 0,42 €/g (hitze- & schlagfest)
  • TPU – ab 0,50 €/g (flexibel)

Alle Materialien im Detail findest Du auf unserer Materialien-Seite.

2. Infill (Füllgrad)

Der Infill bestimmt, wie stark das Innere deines Modells gefüllt wird. Ein höherer Infill bedeutet mehr Material und höhere Stabilität – aber auch höhere Kosten. Typische Werte:

  • 15–20 % – Standard für dekorative Objekte
  • 30–50 % – Funktionsteile mit mittlerer Belastung
  • 80–100 % – Hochbelastete mechanische Teile

3. Modellgröße & Komplexität

Größere Modelle benötigen mehr Material und längere Druckzeiten. Komplexe Geometrien mit vielen Überhängen erfordern zusätzliches Stützmaterial, das den Preis leicht erhöhen kann.

4. Schichthöhe & Qualität

Feinere Schichthöhen (z.B. 0,12 mm statt 0,2 mm) erzeugen glattere Oberflächen, verdoppeln aber die Druckzeit. Für die meisten Anwendungen ist die Standardschichthöhe von 0,2 mm das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

5. Stückzahl

Bei höheren Stückzahlen sinkt der Einzelpreis, da wir mehrere Teile parallel drucken können. Ab 10 Stück profitierst Du von Kleinserien-Staffelpreisen.

Konkrete Preisbeispiele

Damit Du ein Gefühl für die Kosten bekommst, hier einige typische Beispiele (PLA, 20 % Infill):

ObjektGewicht ca.Preis ab
Schlüsselanhänger8 g5,00 €
Handyhalterung35 g12,25 €
Prototyp-Gehäuse65 g22,75 €
Architekturmodell180 g63,00 €

So berechnest Du deinen 3D-Druck Preis

Am einfachsten geht es mit unserem Online-Konfigurator:

  1. STL-Datei hochladen
  2. Material und Farbe wählen
  3. Skalierung und Infill anpassen
  4. Sofortpreis wird in Echtzeit angezeigt

Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen. Du siehst den Endpreis vor der Bestellung.

Spartipps: So wird dein 3D-Druck günstiger

  • Infill reduzieren: 15–20 % reichen für die meisten dekorativen Anwendungen.
  • PLA wählen: Das günstigste Material – und für viele Anwendungen völlig ausreichend.
  • Modell optimieren: Wandstärken und unnötiges Volumen reduzieren spart Material.
  • Mehrere Teile bestellen: Mengenrabatte bei Kleinserien nutzen.
  • Standardschichthöhe: 0,2 mm statt 0,12 mm – gleiche Stabilität, halbe Druckzeit.

3D-Druck vs. andere Verfahren: Wann lohnt sich was?

3D-Druck ist besonders wirtschaftlich bei:

  • Einzelstücke & Prototypen – keine Werkzeugkosten
  • Kleinserien bis ca. 500 Stück – günstiger als Spritzguss
  • Komplexe Geometrien – keine Einschränkungen durch Werkzeuge
  • Individuelle Anpassungen – jedes Teil kann anders sein

Ab größeren Stückzahlen (>1000) wird Spritzguss pro Stück günstiger, erfordert aber hohe Anfangsinvestitionen für Werkzeuge.

Fazit: 3D-Druck Kosten im Griff

Die Kosten für 3D-Druck sind transparent und planbar. Mit unserem Online-Konfigurator siehst Du den Preis vorab – probiere es einfach aus. Und auf unserer Preise-Seite findest Du eine vollständige Übersicht aller Materialpreise.

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